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Online Casinos auf der Flucht: Wohin jetzt nach dem Brexit?

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Brexit und Gambling in Gibraltar

Jeder hat es mitbekommen – mit Inkrafttreten des britischen Referendums sind die Bürger Großbritanniens aus der EU ausgetreten. Was hat dieses Ereignis für Auswirkungen auf den online Glücksspiel Sektor?

Die meisten Casino-Anbieter sind entweder in dem Vereinigten Königreich, einer britischen Kronbesitzung oder einem britischen Überseegebiet lizenziert. PokerStars ist auf der Isle of Man lizenziert, 888, Bwin.Party und PartyPoker auf Gibraltar (wie auch 30 weitere) und viele Sportwetten-Anbieter sind direkt auf der Insel lizenziert.

Nun, da das Vereinigte Königreich aus der EU austreten wird, werden all diese Anbieter im Nicht-EU-Ausland lizenziert sein. Für einige Spieler hat dies im mindesten steuerliche Konsequenzen. Denn in einigen EU-Ländern muss man auf Poker-Gewinne Steuern zahlen, wenn man diese außerhalb der EU erwirtschaftet hat.

Auch für die Anbieter könnte es dank spezieller Steuern teuer werden, EU-Spieler aus dem Nicht-EU-Ausland zu bedienen.

Großbritannien ist ein Markt für sich

Nach dem Brexit scheint es wahrscheinlich, dass sich die Anbieter nun innerhalb der EU neue Regulierungsbehörden suchen werden. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass 888, Party und Co. sich über Malta innerhalb der EU lizenzieren lassen, beziehungsweise ihre bereits bestehenden Lizenzen aktivieren. Die Lotteries and Gaming Authority (LGA) vergibt hier die Lizenzen und Malta ist innerhalb der EU bereits ein Zentrum für Online-Glücksspiel und Poker.

Das bedeutet, dass ein Online Casino mit einer Lizenz in einem Mitgliedsstaat seine Dienste auch in den anderen EU-Ländern legal anbieten darf. Besonders steuerlich günstige Länder wie Malta, Gibraltar oder Isle of Man sind daher beliebte Standorte für Online Casinos.

Doch Gibraltar und Isle of Man gehören zu Großbritannien. Der EU Austritt betrifft damit auch sie und damit die dort ansässigen Online Casinos. Es könnten uns so einige namhafte Anbieter wie bwin.party, bet365 oder Unibet abhandenkommen, nur um drei Beispiele zu nennen. Tatsächlich sind einige hundert Anbieter betroffen, welche nach dem Austritt ihre Online Casinos innerhalb der EU nicht mehr legal betreiben können.

Es wird vermutet, dass die Austrittsverhandlungen aber eine längere Zeit in Anspruch nehmen könnten und das Brexit somit sprichwörtlich im Sande verläuft. Experten vermuten, dass ein weiteres Referendum mit dem Zweck des Rücktritts vom Brexit nicht ausgeschlossen ist.

Man muss dazu sagen, dass die meisten Anbieter von online Glücksspielen pro Verbleib in der EU waren. Mit der Zeit werden wir alle schlauer – mal schauen wie das Geschehen seinen Lauf nimmt.

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