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Wer gewinnt den Kampf um die best denkende Software?

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Wer gewinnt den Kampf um die best denkende Software?

Sie haben vielleicht davon gehört: Der historische Sieg des IBM-Rechners Deep Blue über Schachweltmeister Garri Kasparow war nur ein Zufall. Laut New York Times, ein Programmfehler habe zu einem Zufallszug geführt, den der Schachgroßmeister falsch bewertete.

Kasparow und viele Beobachter vermuten, dass dieser Zug zu anspruchsvoll für einen Computer ist, hegen sogar den Verdacht, dass ein Mensch heimlich in das Spiel des Rechners eingreift. “Der Zug versetzte Kasparow in große Aufregung”, erklärte 1997 der Schachexperte Yasser Seirawan.

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul hat ein mit Spannung erwartetes Match im asiatischen Brettspiel Go zwischen dem Spitzenspieler Lee Sedol und einer Google-Software begonnen. Der 33-jährige Südkoreaner Lee machte in einem Hotel in Seoul mit den schwarzen Steinen den allerersten Zug.

Nicht anders als vor 20 Jahren macht der Sieg der Google-Software AlphaGo gegen den wohl weltbesten Go-Profi einen Wendepunkt markant: Künftig lernen Menschen von Maschinen. Um zu verstehen, warum das so ist, lohnt es, den Sieg der Computer über die Menschen im Schach mit dem im Go zu vergleichen. AlphaGo ist nicht nur ein schneller Rechner.

Es besteht auch aus lernenden neuronalen Netzen, simuliert am Rechner, aber in ihrer Funktionsweise radikal anders als herkömmliche Software. Bislang war es nicht möglich, Intuition durch Rechenleistung wett zumachen. AlphaGo hat das nun geschafft.

Ärgerlich für die Poker Pros war auch, dass der Claudico-Entwickler Dr. Toumas Sandholm das doch recht eindeutige Ergebnis in der Öffentlichkeit als statistisches Unentschieden auslegte. Vor vier Monaten wurde Heads-Up Limit Hold’em durch die Entwicklung des Bots Cepheus offiziell als mathematisch gelöst erklärt. Nun scheinen auch die Bots beim No-Limit Holdem aufzuholen und der Vorsprung von Mensch gegenüber Maschine geringer zu werden.

Allerdings muss man dazu sagen, dass No-Limit Hold’em aufgrund der unbegrenzten Setzgrößen deutlich komplexer ist als Limit Hold’em und diese Challenge bewies, dass die Wissenschaftler noch ein gutes Stück davon entfernt sind einen unschlagbaren Bot für No-Limit Hold’em zu entwickeln und man sich daher derzeit keine Sorgen machen braucht.

Festzuhalten bleibt aber, dass Claudico laut Poker Pro Jason Les im Vergleich zu seinem Vorgänger Tartanian7 deutlich verbessert wurde: “Die Fortschritte, die bei Claudico gegenüber Tartanian7 erzielt wurden, sind enorm.”

Das Problem mit Experimenten ist, dass sie bisweilen erstaunliche Ergebnisse produzieren. Doch was Microsoft mit dem Twitter-Bot Tay erlebte, ist so grotesk, dass es fast schon jeder Beschreibung spottet. Dabei war die Idee eigentlich charmant: Tay tritt bei Twitter als weibliche Gestalt auf, um lässige und spaßige Unterhaltungen mit den Nutzern zu führen.

Neben unzählig banalen Beiträgen dominierte der komplette Irrwitz aus der rassistischen Rumpelkammer den Auftritt von Tay – garniert mit Sexismus und genereller Menschenfeindlichkeit. Wie es soweit kommen konnte, ist leicht erklärt: Tay ist ein maschinell lernendes System. Es hat aber nicht so richtig geklappt und Microsoft zog den Stecker schnell.

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