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Elaine Wynn hatte gegen ihren Ex-Mann Klage eingereicht, will volle Kontrolle über ihr Anteil

Elaine Wynn hatte gegen ihren Ex-Mann Klage eingereicht, will volle Kontrolle über ihr Anteil

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Elaine Wynn hatte gegen ihren Ex-Mann Klage eingereicht, will volle Kontrolle über ihr Anteil

Elaine Wynn, Ex-Frau von Kasino-mogul Steve Wynn, reichte am Montag Klage gegen Ihren ex-Mann ein. Sie will die Kontrolle über ihren 10%-Anteil an Glücksspiel-Betreiber Wynn Resorts Ltd wieder zurück. Frau Wynn’s Beteiligung an der Firma liegt derzeit bei geschätzten $900 Mio.

Sechs Jahre ist die Scheidung her. Damals lief alles friedlich, das Ehepaar hatte sich in aller Freundschaft getrennt. Kurz danach sagte Stephen Wynn über seine Ex-Frau: “Sie ist mein Kumpel, sie ist meine beste Freundin. Ich liebe sie.”

Ganz ohne langwierigen Scheidungsprozess hatte Stephen Wynn damals seiner Ex-Frau Elaine die Hälfte seiner Aktien an dem gemeinsam gegründeten US-amerikanischen Casino- und Hotel-Unternehmen Wynn Resorts überlassen, dessen Gesamtwert sich aktuell auf $13 Mrd. beläuft. Außerdem erhielt sie einige Immobilien und konnte ihre Lieblingsstücke aus der gemeinsamen Kunstsammlung mitnehmen.

Doch jetzt ist Schluss mit der freundschaftlichen Stimmung: Elaine Wynn will sich mit dem ihr Zugestandenen nicht mehr zufrieden geben.

Die bisherige Einigung sieht nämlich vor, dass jeder pro Jahr nur Aktien im Wert von $10 Mio. verkaufen darf. Bei größeren Summen muss die Zustimmung des anderen eingeholt werden. Allerdings geht es um viel mehr als bloße Geldsummen: Die Machtposition des ehemaligen Ehepaares bei Wynn Resorts steht auf dem Spiel – und damit auch die Zukunft des gesamten Unternehmens.

Das Vertrauen der Vorstandsmitglieder hat Elaine Wynn – Mitgründerin von Wynn Resort, drittgrößte Anteilseignerin und einzige Direktorin – durch ihre Klage bereits verloren. Sie stimmten vor Kurzem gegen ihre erneute Nominierung als Direktorin – trotz ihres Status. Als einer der Klage-Gründe wurde genau diese angeblich verminderte Sensibilität der betroffenen Ex-Ehefrau genannt.

Zudem wird ihr Posten nun komplett gestrichen, während die anderen zwei ebenfalls zur Wahl stehenden Direktoren ihre Stelle behalten sollen. Die Begründung: Elaine Wynn stünde in einem Interessenkonflikt, ihr fehle die nötige Unabhängigkeit, im Interesse der Aktionäre zu handeln.

Bei der Klageeinreichung an das Clark County District Court beschuldigte Elaine Wynn nun Herrn Wynn des “heimtückischen, unbedachten und riskanten Verhaltens” und nannte ihn einen “niederträchtigen Bastard”. Nicht clever, wenn sie den Exit möglichst lukrativ gestalten und die selbst gegründete Firma am besten loswerden will.

Vielleicht soll Ex-Ehefrau Wynn selbstständig einen Betrieb führen und Verantwortung übernehmen anstatt ihren Ex-Mann beschuldigen? Am Ende des Jahres soll natürlich ein großer Gewinn erzielt werden, der dann gespendet oder unter den Teilnehmern aufgeteilt wird.

Fazit: Die Wynns besitzen zusammen 19,3% (im Gegenwert von $1,3 Mrd. pro Person). Der nächst größte Anteilseigner, die Investitionsfirma T. Row Price, besitzt 16,8%. Sollte Elaine Wynn vor Gericht tatsächlich das Recht zugesprochen werden, über ihre Anteile vollkommen selbstständig zu verfügen, hätte sie von ihrem Ex-Mann $1,3 Mrd. in Aktien bekommen, plus die bereits erwähnten Immobilien und Kunstwerke.

Sollte Elaine Wynn also ihre Anteile ganz oder auch nur teilweise verkaufen, würde auch die Stellung ihres Ex-Mannes ernsthaft geschwächt.

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